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Blank Space
»Der Brunnen liegt genau an der Grenze, wo die Wiese endet und der Wald anfängt. Ein dunkles Loch in der Erde von etwa einem Meter Durchmesser, tückisch verborgen im Gras. Kein Zaun, kein erhöhter Rand aus Steinen. Nur dieses gähnende Loch, wie eine Mundöffnung. Die rundherum liegenden Steine sind von Wind und Wetter zu einem kränklichen, milchigen Weiß ausgebleicht, geborsten und voller Risse. Zwischen den Spalten huschen Eidechsen umher. Auch wenn man sich so weit wie möglich über das Loch beugt und hineinspäht, kann man nichts erkennen. Das einzige, dessen ich mir sicher bin, ist seine beängstigende, unermessliche Tiefe. Pechschwarze Finsternis staut sich in dem Loch - als hätte sich alle Dunkelheit der Welt in ihm zu undurchdringlicher Schwärze verdichtet.« Aus: Haruki Murakami, Naokos Lächeln, btb, Februar 2003.
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»Instead of having one sexual core, Elena’s body seemed to have a million sexual openings, equally sensitized, every cell of the skin magnified with the sensibility of a mouth.« Aus: Anaïs Nin, Delta of Venus, Penguin Books 2004, Seite 114.
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»Aus dem Weltraum können Astronauten Menschen, die miteinander schlafen, als winzige Lichtpunkte sehen. Es ist eigentlich kein Licht, sondern ein Glühen, das man fälscherweise für Licht halten könnte - ein koitales Leuchten, dass Generationen braucht, um wie Honig durch die Finsternis zum Auge des Astronauten zu kriechen.« Aus: Jonathan Safran Foer, Alles ist Erleuchtet, Fischer 2005, Seite 139.
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