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Selbstpoesie

    Die ersten Takte straucheln, man sieht den stolpernden Mann fast vor sich, wie er sich dann aber wieder f?ngt, im letzten Moment, durch die Gitarre, die erst sanft zupft, dann sogleich, wieder auf den Beinen, energischer wird, dann den Song (Mann) zu beherrschen scheint; das Straucheln ist bereits nach zwei Minuten in Vergessenheit geraten. Mittwochs treffen sich Akustik und Analog, um gemeinsam zu musizieren, das Sch?ne zu feiern. Ein Abgesang auf etwas.
I'm Not A Gun: Our Lives On Wednesdays. City Centre Offices, 2004.
13.5.05 18:31


    Muss dazu jetzt noch ein paar Worte schreiben, da es mich wieder und wieder zu Tr?nen r?hrt, wenn diese Kinder davon singen, dass Gott sie liebt, und dass ihnen die Bibel das sagt. ?berhaupt: Die Kinder, die Geisterkinder, in dieser Musik. Als w?rden da Tote Musizieren, auf einer einsamen Insel. Und es g?be einen Herr, den Dirigenten, den f?r die Ger?usche und die Instrumentierung verantwortlich seienden. Am besten Nachts, wenn es dunkel und leise ist, mit einem gro?en Glas Wasser und einem Fenster servieren.
Arturo En El Barco: Music For Students. Observatory, 2005.
22.4.05 23:36


    So stelle ich mir den Neo-Ouija-Klang vor. Man kommt sich pl?tzlich vor wie ins All geschmissen, wie allein auf weiter Flur. Um dich herum nur dieses Rauschen, dieses dich an Herbstnachmittage im Wald erinnernde. Alles klingt pl?tzlich wieder mysteri?s, verhei?ungsvoll. Man m?chte den Ger?uschen nachsp?ren, ihnen in die Tiefen des Waldes folgen. Diese Musik ist von daher nicht gut, weil es auch noch andere Menschen gibt, auf dieser Erde. Man nicht am Morgen als letzter verbleibender Mensch aufwacht, ?ber diese Tatsache zu Tode betr?bt. So klingen alle Tracks: Als w?rde da jemand an einem unbedeutenden, namenlosen Morgen aus dem Bett steigen und pl?tzlich realisieren, dass ausser ihm keine Menschen mehr existieren. Und diese Traurigkeit, in Klangform.
Praveen: Backed By Spirits. Neo Ouija, 2005.
7.4.05 22:30


    Hier scheint der Sound einem pl?tzlich bedrohlich Nahe zu kommen, Nahe kommen zu wollen. Diese Spannung, die erzeugt wird, wenn Druck ausge?bt wird, auf eine Metallfeder. Post-Rock nennt man das auch. Geht hier nat?rlich anders. Artifizieller, kreiselnder, ein fast aggressiv pulsierendes Grundrauschen. Am Ende legen wir uns dann gemeinsam hin, schlie?en die Augen und fragen uns, wieso da je von einer Agression die Rede war.
Radian: Juxtaposition. Thrill Jockey, 2004.
8.12.04 23:03


    Keine Metapher, nur das Wort, wirklich. Viele, verschlafene, Augenaufschl?ge, hier. Wie ein warmer Sommer, die ?pfel sind gro? und rot und schon ?berreif und fallen bald von den B?umen, denn der Herbst ist schon nah. Hippie.
Boards Of Canada: Music Has The Right To Children. Warp Records, 1998.
13.7.04 11:55


    Schleppend setzt Gesang ein. Markant, Micha Acher Gesang. Schleppend auch der Beat. Alles sehr tr?ge, ?Hinterw?ldler-Musik?, dachte ich gleich. Eine akustische Gitarre, an Nick Drake erinnernd, ist auch dabei. Gro?es, ganz gro?es Kino!
The Notwist, Solo Swim, Alien Transistor, 2004.
1.7.04 15:25


    Hatte einen irren Blick, es war noch sehr fr?h. Eindruck, ich k?nnte w?rde m?sste die Frau mir gegen?ber jetzt vielleicht zu Tode pr?geln.
Sickoakes: Wedding Rings & Bullets In The Same Golden Shrine. Please Do Something, 2003.
11.6.04 19:53


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