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6.4.05 16:25


Seen (Not Seen), Kammerflimmer Kollektief.
7.4.05 10:59


    So stelle ich mir den Neo-Ouija-Klang vor. Man kommt sich pl?tzlich vor wie ins All geschmissen, wie allein auf weiter Flur. Um dich herum nur dieses Rauschen, dieses dich an Herbstnachmittage im Wald erinnernde. Alles klingt pl?tzlich wieder mysteri?s, verhei?ungsvoll. Man m?chte den Ger?uschen nachsp?ren, ihnen in die Tiefen des Waldes folgen. Diese Musik ist von daher nicht gut, weil es auch noch andere Menschen gibt, auf dieser Erde. Man nicht am Morgen als letzter verbleibender Mensch aufwacht, ?ber diese Tatsache zu Tode betr?bt. So klingen alle Tracks: Als w?rde da jemand an einem unbedeutenden, namenlosen Morgen aus dem Bett steigen und pl?tzlich realisieren, dass ausser ihm keine Menschen mehr existieren. Und diese Traurigkeit, in Klangform.
Praveen: Backed By Spirits. Neo Ouija, 2005.
7.4.05 22:30


Das Lied dort, weiter unten: So m?chte ich mich f?hlen. Die Stimme der Frau stimmt mich sentimental, l?sst mich an sonnige Sonntage auf den schweren Holzst?hlen der Terasse denken, in denen ich die Nase der Sonne entgegenreckte, w?hrend die Katze unter der blauen Bank vor sich hin d?st. An diesen Tagen wird das Denken weniger, es verabschiedet sich dann langsam und mit einem freundlichen L?cheln von mir, als wollte es noch sagen ?Ja, ich wei?, eigentlich brauchst du mich nicht, um zufrieden zu sein. Dennoch werde ich dich wieder heimsuchen.?. Sich wegtr?umen.
9.4.05 21:51


Unter Kopfh?rern.

Der Track beginnt mit Streichern, eingebettet in Rest- und St?rger?usche, die den Grunstein f?r die kommenden Minuten legen. Langsam und schwer h?rt man da einen in einer fremden Sprache vorgetragenen Choral, w?hrend vorne, direkt in deinem Kopf, vor deinen Augen, diese Klangwellen wabern, m?andern. Alles entwickelt sich zum einem Brei, symbiotisiert, f?llt mich innerlich v?llig aus. Und am Ende rauscht ein Wind durchs digitale Niemandsland.
9.4.05 23:21


Transistor, Radian.
10.4.05 10:02


Begr?bnismusik sollte man das wohl nennen. Insofern lassen mich diese sieben Marsen-Jules-St?cke aus dem Jahre 2003 auch immer wieder ?ber Begr?bnisse nachdenken. Musik f?r einen zu begrabenden Sommer. Alles wird schwer und leicht zugleich, der Blick driftet ab ins leere Nichts, verliert sich in inexistenten Fluchtpunkten am Horizont. Track eins kommt ganz elegisch repetetiv und orchestral daher. Und eigentlich sind die Tracks eine Kette, bilden ein gro?es, stimmiges Ganzes: Vielleicht die beste Netlabel-Ver?ffentlichung ever.
10.4.05 13:41


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