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Lange nicht. Jetzt wieder. Nur tempor?r, jedoch, um diese fantastische EP zu erw?hnen: dest:exmumples, Nacht Plank. Hatte auf das kommende Septs-Vents-Album bereits hingewiesen. Im Fr?hjahr kommt dann unter dem Titel Broad Tape Band eine Kollektion ?lterer St?cke auf Neo Ouija. dest:exmumples: Warm, friedlich, tief. Musik f?r n?chtliche Spazierfahrten oder verschneite Wintervormittage. Heruntergeladen werden k?nnen die f?nf Tracks hier.
15.3.05 10:37


15.3.05 11:25


r-n065, wieder eine Zusammenarbeit zwischen Carsten Nicolai, welcher derzeit unter dem Titel『Anti Reflex』in der Frankfurter Schirn Klang- und Objektkunst ausstellt, und Ryuchi Sakamoto. Das Cover sieht dem von Vrioon sehr ?hnlich, sodass sich ein Vergleich mit dem vor drei Jahren ver?ffentlichten Vorg?nger geradezu aufdr?ngt. Die wunderbaren Fotos der beiden Musiker, die Kai von Rabenau gemacht hat, konnte ich bisher leider nicht lokalisieren. Finden sich dann vielleicht im Booklet wieder. Zu Sakamoto: Back To The Basics ist im Zusammenhang mit Vrioon und Insen (H?rprobe) sehr empfehlenswert. 16 sehr klassisch anmutende Finger?bungen aus dem Jahr 2000.
15.3.05 11:36


    ?Ihre Mutter wollte / Jammus Vater war gekommen / ihre Verdienste in Indien / die Baut?tigkeit / Jack! / weit im Osten / er das Glas / Neger-V-Leute / Exemplare der Zeitung / von seinem Teller auf / die hominidenartigen Bears / Hill Street Blues / Nun!?
Aus: Jonathan Franzen, Die 27ste Stadt, Rowolth Taschenbuch Verlag, M?rz 2005.

Von: Freitag, 04. M?rz 2005 bis Montag, 07. M?rz 2005. Gr??tenteils am Morgen, w?hrend des Fr?hst?cks, nach dem Fr?hst?ck, bis in den Nachmittag hinein. Am Freitag-Abend, unter Kopfschmerzen, am Esstisch, hinter Kerzenleuchtern, vor dem Kamin, neben der Katze, etwa 50 Seiten. Atemlos zu lesen, wie die FAZ korrekt konstatiert. Nebenbei ist dies der erste iBook-Eintrag.
19.3.05 14:58


Finger?bungen, immerzu muss ich an Finger?bungen denken. Wie das wohl w?re: In einem gewissen Alter (dem ergrauenden Alter), jemand hat das Haus gerade verlassen, der t?glichen Eink?ufe wegen. Mir ist langweilig, also setze ich mich (wie immer) an das Klavier, nur wenige Minuten, Lockerungs?bungen (auch, um den Geist zu l?ften). Mich ?ber die ?bungen selbst vergessend, Minuten verstreichen, eine Hand n?hert sich mir langsam, in Richtung einer Schulter, um mich zum Essen zu rufen. Wie ein Kind.
19.3.05 18:19


    ?Der Brunnen liegt genau an der Grenze, wo die Wiese endet und der Wald anf?ngt. Ein dunkles Loch in der Erde von etwa einem Meter Durchmesser, t?ckisch verborgen im Gras. Kein Zaun, kein erh?hter Rand aus Steinen. Nur dieses g?hnende Loch, wie eine Mund?ffnung. Die rundherum liegenden Steine sind von Wind und Wetter zu einem kr?nklichen, milchigen Wei? ausgebleicht, geborsten und voller Risse. Zwischen den Spalten huschen Eidechsen umher. Auch wenn man sich so weit wie m?glich ?ber das Loch beugt und hineinsp?ht, kann man nichts erkennen. Das einzige, dessen ich mir sicher bin, ist seine be?ngstigende, unermessliche Tiefe. Pechschwarze Finsternis staut sich in dem Loch - als h?tte sich alle Dunkelheit der Welt in ihm zu undurchdringlicher Schw?rze verdichtet.?
Aus: Haruki Murakami, Naokos L?cheln, btb, Februar 2003.
19.3.05 18:20


19.3.05 22:58


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